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L(i)eben - (m)ich und die Welt
 

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uns und unsere Vision:

Wir sind zwei Schwestern, 23 und 21, und uns verbindet eine gemeinsame Vision. Wir wollen Menschen erreichen, inspirieren und Impulse geben. Wir wollen etwas bewegen und verändern. Dabei haben für uns sowohl der Mensch, als auch die Erde einen großen Stellenwert.

Der Mensch: Lieben - mich und die Welt Uns begeistern Persönlichkeitsentwicklung, Wachstum, Selbstverantwortung und Bewusstheit. Wir haben erfahren, dass es so unendlich bedeutsam ist, sich selbst lieben zu lernen.

Die Erde: Leben - ich und die Welt Uns geht es um Nachhaltigkeit, Nächstenliebe, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit und darum der Erde durch Tier-/Umwelt-/Naturschutz, Ernährung und innerer Verbundenheit Gutes zu tun.

Lisa und Sandra (LiSandra)

Du findest uns auch auf Facebook unter: https://www.facebook.com/ichunddiewelt.myblog.de/

Alter: 6
 


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Blog

Gott wohnt in mir, als ich - Gespräche mit Gott

Lieber Gott in mir, liebes inneres Ich, liebe innere Stimme,
für dieses heilende Gespräch bin ich dir unglaublich dankbar. Die Fragen kamen aus dir, ohne dass ich darüber nachdenken musste. Du hast mich durch dieses Gespräch geführt. Vielen Dank für die wundervollen Fragen. Ich weiß, da gäbe es noch viel mehr Fragen und Denkanstöße und Impulse, die in diesem Zusammenhang fallen könnten. Doch ich weiß auch, dass sie das werden, wenn ich soweit bin. Du hast mich anhand der wichtigsten Fragen, zu neuen Glaubenssätzen geführt. Mit einer leichten Verspannung im Rücken, die mir zeigt, dass mein Körper arbeitet, und einem wohligen Gefühl, kann ich jetzt schlafen und morgen in einen wundervollen Tag starten.

Was ist denn dein Mantra bezüglich deiner Hausarbeit?
Ich schaff das nicht.
Was schaffst du nicht?
Es gut genug zu machen. Meine Erwartungen zu erfüllen.
Vor wem musst du Rechenschaft ablegen?
Vor mir selbst.
Was genau ist deine Angst?
Angst vor dem Enttäuschungsgefühl. Die Angst lähmt mich, sie hält mich zurück.
Welche Angst tut das? Die Angst wovor?
Vor dem Versagen, vor dem Nicht-Genügen.
Wem gegenüber würdest du versagen?
Dem Dozenten. Und mir.
Warum hast du selbst so hohe Erwartungen an dich?
Weil ich weiß, dass ich es besser kann, als ich es meist abliefere.
Also hast du das Gefühl in der Vergangenheit nicht immer 100% gegeben zu haben?
Genau.
Wann war das so?
Immer wieder. Während des Abiturs, und auch schon vorher. Schon in der Grundschule. Beim 1x1 lernen oder auch für den Heimat- & Sach-Unterricht zum Beispiel. Vor allem nicht, wenn ich alleine lernen/arbeiten muss(te).
Ist das, das schlimme? Alleine?
Ja.
Hast du das Gefühl allein gelassen bzw. verlassen worden zu sein?
Ja.
Bevor du dich bereit fühltest allein zu arbeiten?
Ja.
Was hat dir gefehlt? Was hättest du noch gebraucht?
Selbstbewusstsein, Struktur und Zeit.
Woher kam das geringe Selbstbewusstsein?
Eine große Schwester, die vieles besser konnte (logischerweise, allein dadurch, dass sie älter war) und der große Fokus auf meine Tollpatschigkeit.
Und woher der Struktur- und (gefühlte) Zeitmangel?
Ich habe nie gelernt, wie man aufräumt und hatte so viele (materielle) Dinge. Ich war überfordert.
Also hat dein volles, unordentliches Zimmer auch deine Gedankenwelt unordentlich gemacht? Und du hattest negative Glaubenssätze, wie „du bist unfähig“ oder „du bist weniger klug als andere“?
Genau.
Haben sich diese Glaubenssätze je bestätigt?
Beide ja. Unfähig, immer wenn ich etwas zerbrochen oder kaputt gemacht habe. Dumm bzw. weniger klug, naja. Das ging mehr so damit einher irgendwie.
Und in näherer Vergangenheit?
Nein.
Was glaubst du so über deine „Arbeitsmoral“?
Sie „lässt zu wünschen übrig“ …
Das heißt?
Ich habe keine. Das heißt, ich habe wenig Selbstdisziplin. Ich kann mit Druck (Zeitdruck) besser arbeiten. Ich brauche klare Anweisungen und lasse mich gleichzeitig ungern herumkommandieren. Ich hätte lieber das gelernt, was mich gerade interessierte, nicht das, was auf dem Lehrplan stand. Mir war oft langweilig. Ich mag Herausforderungen, auch wenn ich damit dann manchmal überfordert bin/gewesen wäre.
Anderes Schulsystem?
…zu gerne…
Wehmut?
Wehmut.
Und jetzt?
Gute Frage.. Lässt sich ja nicht mehr ändern.
Wütend?
Nicht wirklich. Nur irgendwie angespannt (auch körperlich). Ich will die Glaubenssätze ändern bzgl. meines Lern- und Arbeitsverhaltens. Muss ich dazu wissen wo sie her kommen?
Hm. Willst du?
Ja schon. … Das mit der Selbstdisziplin kommt ursprünglich vom Aufräumen, glaub ich. Und der Zeitdruck ist Erfahrung, weil ich’s ja doch immer irgendwie machen musste/wollte und ich nur unter Zeitdruck überhaupt was getan habe. Heißt ja eigentlich nicht, dass es dadurch besser wird.
Schlechter?
Vermutlich! Aber hey! Ich kann unter Zeitdruck arbeiten. Kann auch nicht jeder behaupten.
Vergleichst du dich?
Ja. Bei dem Thema sehr.
Schon immer?
Schon lange. Ist ja irgendwie Sinn des Schulsystems.
Stimmt. Bringt das irgendwas Positives?
Nein.
Druck? Stress? Anspannung?
Ja!
Ist das der Grund, dass du nur mit Druck arbeiten kannst? Weil du es so gewohnt bist?
Ja, möglich. Aber fand ich schon immer scheiße.
Okay.. Wie kannst du aufhören dich zu vergleichen?
Raus aus dem System.
Wäre das nicht weglaufen?
Doch.
Ohne weglaufen?
Schwierig. Vor allem in diesem Notensystem... Gedankenmuster ändern!?
Und zwar?
Ich will oft besser sein als andere. Bin es dann aber oft nicht. Eigentlich will ich nur besser sein als mein gestriges Ich. Und selbst wenn das nicht. Ich bin gut, auch ohne Leistung zu bringen.
Glaubst du dir das?
Verstand ja, Herz nein.
Was will dein Herz leisten?
Ich muss gut sein, sonst werde ich nicht akzeptiert.
Von wem?
Den Lehrern und Mitschülern.
Warum ist das Wichtig?
Grundbedürfnis: Harmonie, Anerkennung und Nähe.
Welche Ängste stecken dahinter?
Versagen!
Welches Versagen?
Intellektuelles Versagen. Dumm sein. Nichts können und nichts wissen.
Das wäre schlimm?
Ja!
Was macht es zu etwas schlimmem?
Nichts wissen ist schlimm, weil ich dann auch nichts kann. Und wenn ich nichts kann, kann ich Erwartungen nicht erfüllen (z.B. Prüfungen bestehen) und wenn ich Erwartungen nicht erfülle, falle ich (negativ) auf.
Wem fällst du dann auf?
Dem Dozenten/Lehrer. Er sieht mein Versagen.
Und dann?
Dann denkt er vielleicht ich wäre auf Hilfe angewiesen.
Das wäre schlimm?
Ich will keine Hilfe brauchen. Ich will unabhängig sein und Dinge alleine schaffen.
Weil du erwachsen bist?
Weil ich früher nichts alleine konnte.
Und denkst du, dass du Hilfe brauchst?
Meistens nicht.
Wann schon?
Wenn ich einen schlechten Tag habe.
Und bzgl. des Lernens/Arbeitens?
Weiß nicht. Glaube schon, dass ich das irgendwie alleine hinkriege. Und wüsste auch nicht, an wen ich mich wenden könnte.
PSB (psychosoziale Beratung der Uni)? Oder Bücher lesen?
Ok, ja.. Lass ich mir mal durch den Kopf gehen.
Du willst es lieber alleine lösen?
Ja schon.
Eine Idee wie?
Naja, also gerade habe ich ja gesehen, wie alt diese Glaubenssätze sind. Die sind zu überdenken. Und es dürfen neue Gewohnheiten her.
Klingt gut.
Ja.
Was blockiert dich gerade beim Schreiben der Hausarbeit?
Die extrem hohe Erwartung und, dass ich nicht weiß, wie ich anfangen soll.
Hast du eine Idee für das Anfangen?
Ein Kapitel nehmen – vielleicht die Einleitung oder den Punkt 2.1 – und erstmal die Stichpunkte durchlesen. Und vielleicht anordnen. Und dann einfach schreiben. Wenn ich angefangen hab, schreibt sich’s ja oft von allein…
Aller Anfang ist schwer?
Glaubenssatz, ja!
Neuer Glaubenssatz?
Mit Leichtigkeit finde ich den Einstieg in meine Arbeit/Aufgabe.
Schön!
Ja
die Schreib-Erwartung kommt, wissen wir immer noch nicht, oder?
Naja. Weil ich der Meinung bin, dass ich es eigentlich kann.
Eigentlich?
Angst.
Vor?
Davor mich zu überschätzen und dann unzufrieden zu sein, zu „fallen“.
Vor dem Fallen oder dem Liegenbleiben
Puh. Beides!? Fallen tut ja auch schon weh.
Also vor dem Verletzt Sein?
Ja.
Also kletterst du lieber freiwillig in das Loch, damit du nicht rein fällst?
Sozusagen, ja.
Wo hast du das denn gelernt?
Mama.
Hm ok.. und hat sie das glücklich gemacht?
…rhetorische Frage!..
Genau. Also was bringt es dir, das nachzumachen?
Sicherheit.
Ah, die Komfortzone, alles klar.
Ja.
Bequem?
…eher wie ein kalter Stein…
Mhm.
Wo ist die Leiter?
Musst du dir selber bauen.
Na toll.
Zu faul?
Nein, nein. Nur brauche ich Material dazu.
Welches Material brauchst du?
Selbstbewusstsein, Selbstdisziplin und ein paar neue Glaubenssätze.
Here you go!
Okay also: Ich kann mehrere Stunden am Stück konzentriert an einer Sache arbeiten. Ich bin dazu in der Lage, meine eigenen Erwartungen bzgl. der Ergebnisse zu erfüllen. Die Motivation, die ich brauche, trage ich in mir (sie ist nicht im Außen). Mit Leichtigkeit finde ich die richtigen Worte. Und mit Leichtigkeit merke ich mir Daten, Fakten und Theorien. Ich kann meine ganz eigene Art des Lernens entwickeln, wenn ich denke, dass ich das brauche. Viel zum Thema lesen und mich intensiv damit beschäftigen, bringt mich viel näher an die Themen heran. Ich habe die Kraft und das Durchhaltevermögen, das ich für die Hausarbeit und die Klausurvorbereitung brauche. Ich werde morgen wach und erholt in einen produktiven Tag starten.
Besser?
Besser!

24.10.17 21:44, kommentieren

Bei Durst fangen Bäume an zu schreien

Die Wurzeln von Bäumen speichern Wasser, das sie über den Waldboden aufnehmen. Dieses wird über das Bauminnere bis hoch in die Krone transportiert. Die Blätter versorgen im Gegenzug die Wurzeln mit Zucker, welcher sich durch die Fotosynthese bildet. Wenn der Sommer sich dem Ende neigt, meist wegen den immer wärmer werdenden Temperaturen sehr früh, haben die Bäume Durst. Mit Ultraschall können Laute gemessen werden, die die Bäume dann von sich geben. Bei Durst fangen Bäume an zu schreien.

Bäume sind Lebewesen. Die Welt ist so unglaublich lebendig. Vor allem in der Natur steckt so viel Wunder, so viel Leben. In einem Quadratmeter Waldboden steckt mehr Leben als es Menschen auf der Erde gibt. All die Sträucher, Blumen, Moose, all die Vögel, die abertausenden Krabbeltiere, sowie alle anderen Waldbewohner – sie sind pures Leben.

Wie viele Bäume werden von uns Menschen gefällt. Wie viele Tiere müssen für uns sterben. Was geben wir den Wäldern, den Tieren – der Welt dafür zurück?

Wie können wir uns anmaßen über alles zu bestimmen und alles zu kontrollieren?

Der Wissensdurst, die Neugierde, der Forschungsdrang des Menschen helfen uns dabei die Welt zu verstehen und oft auch zu verbessern. Dabei vergessen wir leider vor lauter Kontrolle und Macht-und Gewinnstreben die Faszination. Wir können nichts mehr einfach sein lassen, der Natur ihren freien Lauf lassen. Alles verbrauchen wir im Übermaß. Täglich werden mehrere Millionen Quadratmeter Wald abgeholzt.

Für viele von uns ist das einfach so. Es ist normal bzw. „normal“ - man denkt nicht darüber nach. Doch jeder von uns kann schon so viel tun, indem wir einfach die Augen und Ohren aufmachen. Nachdenken. Uns bewusst machen, was passiert, was wir darüber denken, was wir unterstützen wollen und was nicht.

Wie wäre die Welt, wenn der Mensch seinen Egoismus einstellen könnte. Eine Welt voller Zufriedenheit, Nächstenliebe, voller Fülle und Liebe. Und Wunder.

Wenn du die Wunder im Außen siehst, siehst du auch die Wunder in Dir.

Wenn du die Wunder in Dir siehst, siehst du auch die Wunder im Außen.

Die Welt ist so wundervoll. Die Welt ist so wertvoll. Du bist es auch.

In Faszination,

Lisa

26.7.17 22:06, kommentieren