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uns und unsere Vision:

Wir sind zwei Schwestern, 23 und 21, und uns verbindet eine gemeinsame Vision. Wir wollen Menschen erreichen, inspirieren und Impulse geben. Wir wollen etwas bewegen und verändern. Dabei haben für uns sowohl der Mensch, als auch die Erde einen großen Stellenwert.

Der Mensch: Lieben - mich und die Welt Uns begeistern Persönlichkeitsentwicklung, Wachstum, Selbstverantwortung und Bewusstheit. Wir haben erfahren, dass es so unendlich bedeutsam ist, sich selbst lieben zu lernen.

Die Erde: Leben - ich und die Welt Uns geht es um Nachhaltigkeit, Nächstenliebe, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit und darum der Erde durch Tier-/Umwelt-/Naturschutz, Ernährung und innerer Verbundenheit Gutes zu tun.

Lisa und Sandra (LiSandra)

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10 Tage Schweigen - Vipassana Meditationskurs

Unsere Sinnesorgane nehmen viele Reize wahr, jederzeit, ständig. Wir sehen mit unseren Augen Gegenstände, Farben, Bewegung, Formen. Wir hören den Wind rauschen, jemanden reden oder Autos fahren. Wir riechen Abgase oder Blumenduft oder, dass der Regen kommt. Wir fühlen wie der Wind unsere Oberarme berührt und wie unser Herz pocht, dass wir uns träge fühlen oder auch glücklich. All diese Wahrnehmung geschieht zu jeder Sekunde, und meist ist uns das Meiste davon nicht bewusst. Dass all dies die ganze Zeit automatisch abläuft hat seine Vorteile. Wir wären maßlos überfordert, wenn wir ständig ALLES, was wir wahrnehmen, mitbekommen würden. Unser Geist selektiert aus, was uns gerade nichts nutzt.

Allerdings ist es leider so, dass die meisten Menschen beinahe gar nichts mehr bewusst wahrnehmen. Sie sind erschöpft, müde, unglaublich müde, die ganze Zeit. Um sich abzulenken produzieren sie noch mehr Sinneseindrücke, wie das Geräusch des Radios, das Display des Handys/Fernsehers. Keiner will sehen, wie es ihm wirklich geht. Wir wollen diese Unausgeglichenheit in uns, all diese Unruhe, die inneren Kämpfe, Sorgen, Zweifel, Ängste nicht sehen und nicht hören, geschweige denn fühlen.

Wie fähig unsere Sinnesorgane sind, ist mir die Tage noch einmal sehr bewusst geworden. Denn ich habe 10 Tage geschwiegen, beinahe kein Wort mit anderen Menschen gewechselt (und auch keine Selbstgespräche geführt). 10 Stunden am Tag bin ich in mich gegangen und habe die Perspektive gewechselt – von außen nach innen: Vipassana-Meditationskurs

Ich hatte großen Respekt vor dem vielen Sitzen, den Schmerzen, die dadurch und durch innere Unreinheiten hervortreten würden. Jetzt bin ich wieder zurück im Alltag und habe eine super Technik im Gepäck, die mich gelehrt hat, wie der Geist zur Ruhe finden kann, wachsam und achtsam im Jetzt zu sein und sich mit dem Unbewusstsein verbinden kann. Gleichzeitig merke ich mehr denn je, wie wichtig es ist, die Balance zwischen Innen und Außen zu wahren. Weil von Außen so viel einströmt, die ganze Zeit.

Meditiert habe ich vor dem Kurs kaum. Man lernt den Atem zu beobachten, wie er ganz natürlich kommt und wieder geht. Ohne ihn zu beeinflussen. Dabei fällt einem auf, wie viele wirre, zusammenhanglose Gedanken durch den Kopf gehen. Der Geist wird immer wieder ganz sanft zurück zum Atem geholt. Falsch machen kann man nichts. Einfach immer wieder und immer wieder zum Atem zurück. Je weniger Einwirkungen von außen kommen, desto ruhiger wird der Geist und konzentrierter auf die Atmung. Während der 10 Tage durften die Meditierenden nicht Sprechen, nicht Schreiben oder Lesen. Auch körperlich sollte Ruhe bewahrt werden. Die Wahrnehmung des eigenen Selbst wird extrem geschärft. Als zweiten Schritt geht man mit dieser Wahrnehmung durch den ganzen Körper. Von Kopf zu Fuß und wieder zurück. Alle Unreinheiten zeigen sich und kommen nach und nach an die Oberfläche.

Wie aber lassen sich die Unreinheiten auflösen? Immer, wenn wir einen Gedanken denken, wandelt dieser sich sofort in eine Körperempfindung um. Du kannst auch deine Gefühle nur „spüren“, weil du gewisse Körperempfindungen hast. Du weißt, dass du Angst hast, weil es in deinem Brustbereich ganz eng wird, dein Hals sich zusammenschnürt, dir flau im Magen wird. Diese Körperempfindungen werden bei der Vipassana- Meditation beobachtet – ganz objektiv, ganz sachlich. Beim Abscannen des Körpers begegnen dir sehr grobe Empfindungen, etwa Verspannungen, Schmerzen, Druck, sowie sehr feine Empfindungen, wie ein leichtes angenehmes Kribbeln. Grobstofflich setzen sich Ängste, Zweifel, Sorgen, Ablehnung, Begierde/Verlangen ab. Ist ein Teil des Körpers feinstofflicher Natur, kann Energie frei fließen. Liebe kann fließen. Durch die Beobachtung - die wertfreie, gleichmütige, achtsame Beobachtung - der Empfindungen können sich die Unreinheiten lösen. Dabei sind grobe und feine Empfindungen gleichwertig. Die groben sind nicht schlecht und die feinen nicht gut. Dürfen alle diese Empfindungen einfach da sein, ohne dass sie von unserem Geist sofort entweder abgelehnt oder festgehalten werden (dies ist das antrainierte Verhaltensmuster unseres Geistes) verschwinden sie von selbst. Empfindungen entstehen – vergehen – entstehen – vergehen die ganze Zeit (die feinstofflichen schneller als die groben). Alles ist unbeständig, alles ist vergänglich. Es gibt keinen „Soll“-Zustand, nur den aktuellen Ist-Zustand. Hält man an dem angenehmen feinen Energiefluss fest, so entstehen sofort neue Unreinheiten, lehnt man die unangenehmen Empfindungen ab oder kämpft gar gegen sie an, ebenso. Ziel ist gleichmütig alles anzunehmen, was ist.

Diese Technik der Vipassana-Meditation kann uns im „normalen“ Leben helfen, ausgeglichen und ruhig zu bleiben, ganz gleich was uns widerfährt. Im Leben passiert so viel, was wir nicht wollen, ob ein Schicksalsschlag oder einfache äußere Umstände oder es geschieht gerade etwas sehr Schönes, und wir halten sofort daran fest, wollen nicht loslassen. Dem Geist wird abtrainiert zu reagieren: frei von Ablehnung und Verlangen zu sein. Einfach sein zu lassen, was da ist. Vipassana heißt sehen, wie es wirklich ist. Nicht wie du es haben willst. All unsere Projektionen auf andere, auf die Welt, auf uns selbst fallen nach und nach weg.

Für mich war es sehr wichtig, zu erkennen, dass dies jeder nur selbst erfahren kann. Intellektuelles Wissen und Verstehen ist gut und wichtig. Erfahren ist Gold. Mit Worten ist kaum zu beschreiben, was in meinem Körper vor sich gegangen ist. Ich hoffe, ich konnte dir die Technik trotzdem gut erklären. Wenn dich dieses Hilfsmittel anspricht, wenn du wissen willst, wie sich das anfühlt, was da geschieht, kannst du es nur selbst ausprobieren. Mit dieser Technik hat übrigens Buddha seine Erleuchtung erlangt. Und die Wirkung bei mir: Ich habe mich noch nie so befreit gefühlt, so gereinigt, so leicht. Trotz all den Schmerzen, durch die ich gehen musste, habe ich viele Momente der Freude, der tiefen Liebe und des Mitgefühls für alle anderen Lebewesen erfahren.

Die Kurse sind an sich kostenlos, basieren auf Spendenbasis von Teilnehmern. 1 bis 2 mal im Monat findet ein 10-Tageskurs statt. Anmelden solltest du dich frühzeitig, die Kurse sind sehr gefragt.

Hier findest du die Website, auf der du dich anmelden und noch genauer zB. auch über Standorte (Vipassana gibt es überall auf der Welt) informieren kannst:

https://www.dvara.dhamma.org/de/

Ich wünsche dir Balance zwischen Innen und Außen im Leben.

Du bist wertvoll! Für dich und für die Welt!

In Liebe,

Lisa

25.6.17 22:23, kommentieren

Gott ist in dir als du – Zusammenfassung des Buches „Gespräche mit Gott“

Bücher über das Leben, den Sinn des Lebens könnte ich eigentlich alle verschlingen. Immer wenn ich von einem neuen Buch höre, würde ich es am liebsten sofort lesen. Bei dem Buch „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch war dies etwas anders. Ich glaube nicht an „Gott“ in dem Sinn, wie die Religion – unsere christliche Religion etwa – ihn versteht. Der Titel hat mich sogar etwas abgeschreckt. Als ich dann zum 3. und 4. mal über Podcasts und Interviews davon gehört habe, wurde ich neugierig. „Gott“ sei Dank.

Wenn ich Gott als das große Ganze, das Sein und das Nicht-Sein, und alles dazwischen definiere und mit dieser Definition dieses Buch lese, ist es, als würde die allgemeingültige Wahrheit, soweit diese ein Mensch überhaupt zu begreifen vermag, endlich zum Vorschein treten; als würden Schuppen von den Augen fallen und als würde man sich an all das erinnern, was man eigentlich längst schon wusste. „Gott“ ist der Anfang und das Ende und alles davor und danach und dazwischen. „Gott“ ist Liebe.

Manchmal wünschte ich, ich hätte all dieses Wissen schon erworben, als ich 14 war. Ich möchte es Dir also nicht vorenthalten und das Buch mit all seinen erkenntnisreichen und so wichtigen Aussagen zusammenfassen.

Warum gibt es uns Menschen?

Wir leben in einer erschaffenen Welt der Relativität. Neben Zeit und Raum bestehen gegensätzliche Beziehungen wie heiß – kalt, richtig – falsch usw. In der Welt der Absolutheit, der Vollkommenheit, der letztendlichen Wahrheit gibt es diese Beziehung nicht. Es gibt nur reines Sein, reine Liebe. Liebe ist alles, was es gibt, hat keinen Anfang und kein Ende. Die Liebe weiß, dass sie alles ist, was es gibt. Wie wir Menschen uns selbst erfahren wollen, will dies auch die Liebe. Ohne die Ur-Polarität der Angst wäre der Liebe die Selbsterfahrung nicht möglich. Man muss erkennen, was man nicht ist, um erkennen zu können was man ist. Wir Menschen sind der Leib der Liebe. Durch uns erfährt die Liebe, was sie nicht ist.

Das 3-gliedrige System Wissen – Erfahren – Sein bezeichnen unsere Wissenschaftler je nach ihrem Gebiet anders, zB. als Überbewusstsein – Bewusstsein – Unterbewusstsein oder Geist/Verstand – Körper – Seele. Auch die christliche Religion beschreibt letztlich nichts anderes als dieses immerwährende System:

Wissen = Das, was entstehen lässt = Elternschaft = „Vater“
Erfahren = Das, was zur Entstehung gebracht wird = Nachkommen = „Sohn“
Sein = Das, was ist = „hl. Geist“

Der freie Wille – unser größtes Geschenk

Das größte Geschenk, das wir Menschen bekommen haben, ist unser freier Wille. „Dein Wille für dich, ist Gottes Wille für dich.“ Unser Leben ist damit kein „Entdeckungsprozess“, oder etwa eine „Schule“, sondern vielmehr ein Schöpfungsprozess. Jeder Gedanke ist schöpferisch, jedes Gefühl und jede Erfahrung. So viele von uns stecken fest in der Opferrolle. Sie sind allen Umständen ihres Lebens ausgeliefert. Mir ging das auch lange so. Wir denken, wir sind machtlos und übernehmen damit keinerlei Verantwortung. Darum ist auch immer an allem irgendjemand/irgendetwas anderes Schuld. Doch Gedanken sind Energie. Der erste Gedanke ist der Entscheidende. Der erste Gedanke ist Liebe oder Angst. Oft mag uns dies zunächst nicht so offensichtlich erscheinen. Jede Entscheidung, alle weiteren Gedanken und dadurch entstehende Gefühle entstammen entweder der Angst oder der Liebe. Du bist selbst verantwortlich für dich und deine Gedanken. Beobachte, was du denkst. Hinterfrage, ob das Gedachte wirklich „wahr“ ist. Vieles glauben wir einfach, weil es uns so oft gesagt wurde oder weil wir es uns selber unbewusst so oft sagen (Glaubenssätze wie „Ich bin es nicht wert“, „Ich bin doof“, „Geld muss man sich hart erarbeiten“ usw.) Dies schränkt unsere Kraft unglaublich ein. Alle Grenzen bestehen nur in unseren Köpfen. Wenn du dich selbst nicht einschränkst, ist deine Schöpfungskraft, dein Wille unendlich groß.

Unser Gottesbild

Wir, die Menschheit, hat sich einen „Gott“ gebildet, der ihnen selbst entspricht. Wie viele von uns glauben an einen Gott, der nicht bedingungslos liebt, sondern nur die „guten“ Menschen. Wie viele glauben an einen Gott, der belohnt und bestraft, der richtet über unser Leben. In dieser Vorstellung über Gott ist unsere von Angst geprägte Weltvorstellung sichtbar. Es entspricht genauso wenig der Wahrheit, wie die Glaubenssätze, die wir über die Welt und über uns selbst in uns tragen.

„Gott“ verabscheut nichts, lehnt nichts ab, belohnt und bestraft nicht, wertet nicht, hat keine Bedürfnisse, will nicht Lob gepriesen werden. Gott erfährt sich durch uns. Er IST einfach. Liebe IST. Liebe ist freudig, strahlend, liebend, wohlwollend, alles annehmend, dankbar.

Dieses Buch hat meine Weltansicht auf den Punkt getroffen. Zusammenhänge werden so klar. Eigentlich ist alles so einfach. Und doch so unglaublich komplex.

Wie bezeichnest du „Gott“ für Dich? Welche Glaubenssätze hast du über die Welt und über dich selbst?

Du bist so wertvoll – für dich und die Welt.

Du bist Liebe. „Gott“ ist in dir – als du.

In Liebe,

Lisa

19.6.17 21:07, kommentieren