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Gott ist in dir als du – Zusammenfassung des Buches „Gespräche mit Gott“

Bücher über das Leben, den Sinn des Lebens könnte ich eigentlich alle verschlingen. Immer wenn ich von einem neuen Buch höre, würde ich es am liebsten sofort lesen. Bei dem Buch „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch war dies etwas anders. Ich glaube nicht an „Gott“ in dem Sinn, wie die Religion – unsere christliche Religion etwa – ihn versteht. Der Titel hat mich sogar etwas abgeschreckt. Als ich dann zum 3. und 4. mal über Podcasts und Interviews davon gehört habe, wurde ich neugierig. „Gott“ sei Dank.

Wenn ich Gott als das große Ganze, das Sein und das Nicht-Sein, und alles dazwischen definiere und mit dieser Definition dieses Buch lese, ist es, als würde die allgemeingültige Wahrheit, soweit diese ein Mensch überhaupt zu begreifen vermag, endlich zum Vorschein treten; als würden Schuppen von den Augen fallen und als würde man sich an all das erinnern, was man eigentlich längst schon wusste. „Gott“ ist der Anfang und das Ende und alles davor und danach und dazwischen. „Gott“ ist Liebe.

Manchmal wünschte ich, ich hätte all dieses Wissen schon erworben, als ich 14 war. Ich möchte es Dir also nicht vorenthalten und das Buch mit all seinen erkenntnisreichen und so wichtigen Aussagen zusammenfassen.

Warum gibt es uns Menschen?

Wir leben in einer erschaffenen Welt der Relativität. Neben Zeit und Raum bestehen gegensätzliche Beziehungen wie heiß – kalt, richtig – falsch usw. In der Welt der Absolutheit, der Vollkommenheit, der letztendlichen Wahrheit gibt es diese Beziehung nicht. Es gibt nur reines Sein, reine Liebe. Liebe ist alles, was es gibt, hat keinen Anfang und kein Ende. Die Liebe weiß, dass sie alles ist, was es gibt. Wie wir Menschen uns selbst erfahren wollen, will dies auch die Liebe. Ohne die Ur-Polarität der Angst wäre der Liebe die Selbsterfahrung nicht möglich. Man muss erkennen, was man nicht ist, um erkennen zu können was man ist. Wir Menschen sind der Leib der Liebe. Durch uns erfährt die Liebe, was sie nicht ist.

Das 3-gliedrige System Wissen – Erfahren – Sein bezeichnen unsere Wissenschaftler je nach ihrem Gebiet anders, zB. als Überbewusstsein – Bewusstsein – Unterbewusstsein oder Geist/Verstand – Körper – Seele. Auch die christliche Religion beschreibt letztlich nichts anderes als dieses immerwährende System:

Wissen = Das, was entstehen lässt = Elternschaft = „Vater“
Erfahren = Das, was zur Entstehung gebracht wird = Nachkommen = „Sohn“
Sein = Das, was ist = „hl. Geist“

Der freie Wille – unser größtes Geschenk

Das größte Geschenk, das wir Menschen bekommen haben, ist unser freier Wille. „Dein Wille für dich, ist Gottes Wille für dich.“ Unser Leben ist damit kein „Entdeckungsprozess“, oder etwa eine „Schule“, sondern vielmehr ein Schöpfungsprozess. Jeder Gedanke ist schöpferisch, jedes Gefühl und jede Erfahrung. So viele von uns stecken fest in der Opferrolle. Sie sind allen Umständen ihres Lebens ausgeliefert. Mir ging das auch lange so. Wir denken, wir sind machtlos und übernehmen damit keinerlei Verantwortung. Darum ist auch immer an allem irgendjemand/irgendetwas anderes Schuld. Doch Gedanken sind Energie. Der erste Gedanke ist der Entscheidende. Der erste Gedanke ist Liebe oder Angst. Oft mag uns dies zunächst nicht so offensichtlich erscheinen. Jede Entscheidung, alle weiteren Gedanken und dadurch entstehende Gefühle entstammen entweder der Angst oder der Liebe. Du bist selbst verantwortlich für dich und deine Gedanken. Beobachte, was du denkst. Hinterfrage, ob das Gedachte wirklich „wahr“ ist. Vieles glauben wir einfach, weil es uns so oft gesagt wurde oder weil wir es uns selber unbewusst so oft sagen (Glaubenssätze wie „Ich bin es nicht wert“, „Ich bin doof“, „Geld muss man sich hart erarbeiten“ usw.) Dies schränkt unsere Kraft unglaublich ein. Alle Grenzen bestehen nur in unseren Köpfen. Wenn du dich selbst nicht einschränkst, ist deine Schöpfungskraft, dein Wille unendlich groß.

Unser Gottesbild

Wir, die Menschheit, hat sich einen „Gott“ gebildet, der ihnen selbst entspricht. Wie viele von uns glauben an einen Gott, der nicht bedingungslos liebt, sondern nur die „guten“ Menschen. Wie viele glauben an einen Gott, der belohnt und bestraft, der richtet über unser Leben. In dieser Vorstellung über Gott ist unsere von Angst geprägte Weltvorstellung sichtbar. Es entspricht genauso wenig der Wahrheit, wie die Glaubenssätze, die wir über die Welt und über uns selbst in uns tragen.

„Gott“ verabscheut nichts, lehnt nichts ab, belohnt und bestraft nicht, wertet nicht, hat keine Bedürfnisse, will nicht Lob gepriesen werden. Gott erfährt sich durch uns. Er IST einfach. Liebe IST. Liebe ist freudig, strahlend, liebend, wohlwollend, alles annehmend, dankbar.

Dieses Buch hat meine Weltansicht auf den Punkt getroffen. Zusammenhänge werden so klar. Eigentlich ist alles so einfach. Und doch so unglaublich komplex.

Wie bezeichnest du „Gott“ für Dich? Welche Glaubenssätze hast du über die Welt und über dich selbst?

Du bist so wertvoll – für dich und die Welt.

Du bist Liebe. „Gott“ ist in dir – als du.

In Liebe,

Lisa

19.6.17 21:07

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